Etwas ist geschehen. Die Tage vor dem Jahreswechsel waren gekennzeichnet von tiefem Verdruss.

Wenn ich darüber nachdenke, was ein glückliches Leben ausmacht, drängen sich mir immer wieder diese beiden Szenarien auf: Ich lebe lang und in glücklichen Umständen. Dann bricht alles um mich herum zusammen.

Kurz nach Viertel sechs gelang einem einfachen Fleischer die Entdeckung. Als er durch die verregnete Fensterscheibe nach draußen blickte, den weißen Lichtern entgegen und den roten hinterher sah, wurde ihm klar: Freiheit herrscht nicht.

Wer nur aller drei Wochen bloggt, kann es eigentlich sein lassen. Denke ich mir und verwerfe diesen Mindfuck gleich wieder.

Der BMW, der dich als Radler noch überholt, um kackfrech vor dir auf dem Radstreifen zu halten. Der Beifahrer, der deine Frage »Hallo?

Im Postfach schlägt eine Mail der Kollegin auf, die täglich eine unselige Kombination aus Achselnässe und Synthetik-Bekleidung durch die Gänge trägt. Verspüre ein Stechen in der Nase.

Ihr alle seid Kinder des Lichtes und Kinder des Tages. Wir sind nicht von der Nacht noch von der Finsternis.

Folgende Karrierechancen könnten Sie interessieren… Bei FAZonline ins Gesicht geschmissen bekommen. Österreich feiert heute seine Nation.

Dummerweise gestern mit dem Datum von heute gebloggt. So weit ist es nun schon.

Der Mensch wird dort unfrei, wo ihm die Stimme genommen wird. Gefangenschaft beginnt mit dem Verlust seiner Sprache.

Alte Zäune sterben ab, neue Kassenhäuschen entstehen. Alles hier ist schief und krumm, Farbe blättert ab, die Stufen der Stehplätze senken sich.