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Übersicht der letzten Blogartikel

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Ich habe einmal studiert. Es war warm, gerade so wie heute, laut, schnell, oberflächlich, hoffnungslos. Unendlich zerteilte Fachgebiete, als schaute man nach oben, aber nicht, um den Himmel zu sehen, sondern Konstellationen verschiedener Partikel. Letztlich erinnere ich mich nur noch an die Seminare des L. in der Seitenstraße am Zoo. Die Räume waren vorsintflutliche Ansammlungen von Stühlen und Bänken. In der Luft hing der Geruch modriger Tafelschwämme, Ölspäne, Verzweiflung. Professor L. war ein Studentenfresser, gleich welches Fach, sein Appetit war unendlich. Er ließ uns alle beim ersten Mal durchfallen. Jene, die es bei ihm dann doch geschafft haben, verklären sich in eine Anekdote. Ich höre noch heute die Tiere, wie sie morgens erwachten. Gerade hier scheiterte ich am liebsten. weiterlesen »

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Mit The Kid dreieinhalb Stunden lang »JFK« gesehen. Tränen laufen mir übers Gesicht, als die ersten Schüsse fallen. Muss an meine stets voreilige Bereitschaft denken, Lügen zu umarmen, weil sie besser als die Wahrheit parfümiert sind. Daran, dass ich eine faule Sau bin und echte Gerechtigkeit eine unendlich mühselige Arbeit ist. Ich The Kid im Abschluss salbungsvoll vortrage, wie wichtig es ist, für seine Ideale und Ziele zu kämpfen. Hoffend, dass er mich nicht fragt, welche ich eigentlich so habe. weiterlesen »

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Warte nun seit zwei Tagen auf meine Nasen-OP. In Krankenhaus-Kassenpatienten-Zeitrechnung: eine Ewigkeit. Macht mich hier zum Alteingesessenen. Grüße kennerhaft-verschworen Schwestern und Reinigungskräfte. Der Arzt meint, dass ich mich noch bis Mittwoch gedulden müsse. Vergiss es, Junge, Schnauze voll. Gehe heim, noch im Bademantel. Dort angekommen schauen mich Frau und The Kid verwundert an. Können kaum verbergen, dass ihnen meine Heimkehr gerade so gar nicht passt. Einzig mein Schwiegervater erkundigt sich kurz nach meinem Befinden. Vor der Tür warten um die 50 Leute, die die beiden abholen und mit auf Jennys Wellstanding-Fete (?) mitnehmen wollen. Ich muss daheim bleiben, mit mir hat niemand geplant, ich bin nicht erwünscht. Mache daraufhin den Abwasch. (aufgewacht) weiterlesen »