Übersicht der letzten Blogartikel

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Ich nestle an meiner Jacke
Herum aber dann finde
Ich den Schlüssel
Ganz hinten
Unten
Drin.

Dachte heute morgen nach
Ob ich Mary Sue Blumen
Oder ein Paar
Nylons mitbringen
Sollte.

Alle laufen durch die Gänge
Schreien als ob schreien
Etwas ändern würde
Unten
Hier.

Hab dann die Nylons
Genommen
Weiß ja nicht wie
Lange ich heute noch
Hier bleibe
Unten.

Stecke den Schlüssel ins Loch
(So wie Steve)
Und brülle Codes
(So wie Steve)
Der Colonel hat
Uns im Blick und seine
Hand an der Waffe.

Drehen die Schlüssel
Bedeutet nichts
Mehr als alles andere
Nylons
Yeah
Gute Wahl.


α

Das zu lieben, was größer ist als ich, als wir alle, weil es zwischen mir, zwischen uns, aus mir und uns entsteht und sich auch nur dort zeigen kann. Das wär's.

Weg von dieser gipfellosen Wut über Bodenloses. Raus aus dem Schützengraben, der ja immer nur ein Schützengrab ist. Am Gewehr sitzend, zielend, lauernd bist du da von Beginn an schon tot. Ohne es zu merken. Das macht dich ja zu einem so guten Soldaten. Material aus Mensch. Als hätte es all die warmen Tage, kalten Drinks, heißen Lieben, kleinen Gelächter, große Trauern, noch größere Besinnung nie gegeben. Reagiere niedrig, damit deine Größe schrumpft.

Da kannst du noch so sehr Schuss um Schuss gegen die bittere Wahrheit abfeuern oder wen oder was du für deinen Feind hältst. Bist da eben in etwas hinein geraten, dessen erster Preis das Vergessen des Schönen, des Wahren, des Guten ist. Nur dass du den nicht gewinnst, sondern zahlst. Seelengeld. Knochenpfennig. Stimmt so. Immer.

Aber stell dir mal vor, es wäre Hass und keiner geht hin. Wir lassen ihn durch unsere Städte gehen, einfach so, zwar uneingeladen, aber doch unbehelligt, unbetrachtet, ungefürchtet. Seine Hunde bellen nur den Mond an, denn niemand zeigt sich, alle sind mit nichts oder besserem beschäftigt. Dem Mond macht es nichts aus, der kann das ab. Und wenn das Kläffen vergangen ist – das tut es immer – öffnen wir unsere Fenster und nennen Nacht was sonst Finsternis hieße, schauen hoch zum Mond und fragen

War was?


Tetris Nighz


In den letzten fünf Tagen ohne Arbeit eine interessante Person kennengelernt: Mich.


Once upon a time in everywhere

Moira

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Wenn ich aus dem Fenster sah, war der Himmel immer gelb. Keine Ahnung, warum das so war. Niemals grau oder blau, kein verwaschenes, von Neonreklamen bespucktes Nachtschwarz oder gar eine dieser verlogenen Morgenröten, die Hoffnung vorgaukeln. Als wüsste der Himmel, was das sei. Egal. Immer nur gelb. Wie das Auge eines Säufers. Tranig, aber immer auf der Suche nach einer neuen Flasche. …weiterlesen »